Online-Marketing Basics: SEO

Online Marketing Basics

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Wie funktionert SEO?

Was ist SEO?

Suchmaschinenoptimierung beschäftigt sich damit, eine Website für Suchmaschinen, wie z. B. Google, zu optimieren, um in den Suchergebnissen zu ausgewählten Suchbegriffen möglichst hoch gereiht zu werden. Es geht dabei ausschließlich um die organischen Suchergebnisse, nicht um bezahlte Werbung, auch bekannt als SEA, Search Engine Advertising. SEM steht für Search Engine Marketing und bildet den Oberbegriff zu SEO und SEA.

SEO lässt sich in vier Bereiche einteilen:

  • Keyword Research
  • Onpage SEO
  • Linkaufbau
  • Technisches SEO

Warum macht man SEO?

Warum nicht SEA? In der Praxis steht SEA für bezahlte Klicks auf Online-Werbung für definierte Keywords und definierte Zielgruppen. Die Werbung wird nur angezeigt, solange man zahlt. Eine SEA-Kampagne ist schnell gestartet und kann helfen bestimmte Ziele zu erreichen.

Im Gegensatz dazu ist SEO deutlich aufwendiger und es dauert manchmal Monate bis man Ergebnisse sieht. Trotzdem lohnt es sich. Werden die eigenen Seiten in den sogenannten organischen Suchergebnissen hoch gereiht, erhält man ziemlich konstant viele kostenlose Klicks – und das in der Regel langfristig. Optimiert man Website-Texte, Meta-Tags, Ladezeiten und Backlinks, setzt man also typische SEO-Maßnahmen, verbessert man die User Experience für seine Kunden. Das wirkt sich zusätzlich positiv auf den Geschäftserfolg aus. Somit lohnt sich SEO doppelt.

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Keyword Research

Bei der Keyword-Recherche geht es darum, herauszufinden, welche Begriffe Nutzer in die Suchmaschinen eingeben, wenn Sie nach unseren Produkten und Seiten suchen. Zusätzlich ist es hilfreiche zu wissen, wie umkämpft die Keywords sind, das heißt, wie leicht es ist, mit diesen Keywords zu ranken, also in den organischen Suchergebnissen möglichst weit vorne gelistet zu werden. Von jenen Seiten die höher gereiht sind als die eigenen, kann man ableiten, welche Inhalte sich der Nutzer, bzw. die Suchmaschine, erwartet. Generische Keywords, wie z. B. der Begriff "Marketing", sind natürlich viel härter umkämpft als spezifischere, wie z. B. "Online-Marketing für Startups". Die Keyword-Recherche ist eine der ersten SEO-Maßnahmen und bildet die Basis für weitere Schritte.

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Onpage SEO

Bei On-Page SEO geht es, wie der Name schon sagt, um die Erstellung von suchmaschinenoptimierten Inhalten. Die Suchintention, also die Inhalte die ein Nutzer / Suchmaschine auf den zu einem Keyword ausgespielten Seiten sehen möchte,  bestimmt, welche Inhalte auf der jeweiligen Seite präsentiert werden müssen, um hoch zu ranken. Unter anderem spielen auch Textlänge und  die richtige Wahl der Medien eine Rolle (Textanteil, Bilder, Videos). Zusätzlich werden bei Onpage SEO auch URL-Struktur, HTML-Tags (z. B. Überschriften, Seitentitel), Meta-Informationen, Links und Bilder/Videos gepflegt und verbessert.

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Backlinks / Link-Building

Ein Backlink ist ein Link auf die eigene Website. Suchmaschinen gehen davon aus, dass eine Seite mit vielen Backlinks beliebt ist. Je mehr externe Webseiten auf unsere Seite verlinken, desto besser, außer es handelt sich um themenfremde oder qualitativ minderwertige Seiten. Dann werden diese Links als "toxic" bezeichnet und wirken sich negativ auf das Ranking aus. Backlinks erhält man zum Teil "automatisch", wenn man qualitativ hochwertigen Content generiert und andere Webseiten von sich aus diese Inhalte verlinken. Zusätzlich wird aber auch direkt bei andern Seiten angefragt, und um eine Verlinkung gebeten. Das funktioniert dann, wenn die eigenen Seiten qualitativ hochwertige und interessante Inhalte bieten.

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Technical SEO

Technisches SEO beschäftigt sich mit Dingen wie Seitenladezeiten, Benutzerfreundlichkeit, unter anderem auch bezüglich mobilen Geräten, Standardkonformität, Sicherheit, Usability, usw. Die technische Optimierung von Webseiten wird oft vernachlässigt, obwohl man hier oft mit vergleichsweise simplen Maßnahmen, sehr positive Effekte erzielen kann.

Diese kurze Übersicht über die Welt von SEO gibt hoffentlich grob Aufschluss darüber, was SEO ist und was die verschiedenen Unterkategorien bedeuten. Das Internet bietet eine Fülle von Ressourcen mit denen man das Thema nahezu endlos vertiefen kann. Aber Achtung: SEO ist ein Bereich des Online-Marketings, bei dem es leicht passieren kann, dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht. Außerdem: Die Algorithmen mit denen die Suchmaschinen Seiten bewerten, ändern sich ständig und werden von den betreffenden Firmen größtenteils nicht offen gelegt. 

Online Marketing Basics: Google Tag Manager

Online Marketing Basics

Google Tag Manager

Wie funktionert der Google Tag Manager?

Google Tag Manager | Foto: Unsplash – Kobu Agency

Was  ist der Google Tag Manager?

Mit dem Google Tag Manager kann man auf einfache Weise sogenannte Website-Tags installieren und verwalten. Tags sind kleine Javscript-Programme, die auf einer Website unterschiedliche Aufgaben erfüllen können. Ein typische Beispiele ist das Messen von User-Interaktionen, zum Beispiel, wie oft ein bestimmter Download-Button angeklickt wird. Auch Tracking Code, wie der Linkedin Insight Tag oder das Facebook-Pixel können mit dem Tag Manager vergleichsweise einfach installiert werden.

Installation des Tracking Codes

Das Einrichten eines Accounts ist kostenlos. Der Account wird mit einer Website-Domain verknüpft. Danach wird auf der Website der Tag Manager Code installiert. Nutzt man ein CMS, wie z. B. WordPress, Drupal, Typo3, o.ä., dann kann man das recht einfach mit Hilfe eines Plugins erledigen. Man installiert das entsprechende Modul und trägt über die Konfigurationseinstellungen die eigene Tag Manager ID ein. Danach ist der Code auf allen Seiten der Website verfügbar.

Erstellen von Tags

Sobald der Tag Manager Code auf der Website aktiv ist, können sogenannte Tags angelegt und aktiviert werden. Das geschieht über die Google Tag Manager Website. Zum Beispiel kann man Google Analytics, den Facebook Pixel, oder beliebige Website-Events als Tags installieren. Ein Event wäre zum Beispiel, das Abschicken eines Formulars auf der Website. Hierbei erfasst der Tag Manager die entsprechende Aktion auf der Website und schickt diese Information dann an Google Analytics, wo man dann nützliche Statistiken über das entsprechende Formular erhält. Viele Tags sind schon vorkonfiguriert verfügbar und können sehr schnell und einfach eingerichtet werden.  

Ein Tag hat zusätzlich einen sogenannten Trigger (obligatorisch), über den definiert wird, wann der Tag “feuert”, also aktiviert wird und Daten sammelt. “All Pages” ist eine gängige Variante. Selbsterklärend feuert dieser Trigger natürlich auf allen Seiten der Wesbite.

Mit sogenannten Variablen (optional) können Trigger zusätzlich konfiguriert und an bestimmte Bedingungen geknüpft werden.

Vorteile

Sobald der Tag Manager installiert ist, lassen sich Tags ohne Eingriff in die Website, meist ohne Programmierkenntnisse einbinden.

Mit Tags kann man Events auf der Website tracken, die mit Google Analytics allein nicht erfassbar wären.

DSGVO

Der Google Tag Manager benötigt natürlich die Einwilligung des Wesbite-Besuchers und darf ohne diese nicht aktiviert werden.



Link: https://marketingplatform.google.com/about/tag-manager/

15 Fragen zum Thema Social Media Strategie!


15 Fragen
die man sich beim Erstellen einer Social Media Strategie stellen sollte!

Foto: Unsplash, Maarten van den Heuvel

1

Was sind meine Ziele?


Zwei Beispiele: Sollen die Social Media Aktivitäten neue Kunden in den Online-Shop führen?
Oder geht es darum, das Marken-Image zu stärken? 

2

Wer ist meine Zielgruppe?


Die Zielgruppe zu kennen ist essentiell. Im Alltag helfen Personas sich die Zielgruppe besser vorstellen zu können, um leichter den richtigen Ton und die richtigen Inhalte zu finden.

3

Wo ist meine Zielgruppe?


Hierbei geht es vor allem um die Wahl der richtigen Plattformen.
Auch deshalb ist es wichtig die Zielgruppe genau zu kennen.

4

Wie erreiche ich meine Zielgruppe? 


Man kann User organisch, mit bezahlter Werbung, über Influencer oder über andere Wege erreichen.
Je nach Ausgangssituation und Ziel führen unterschiedliche Maßnahmen-Mischungen zum Erfolg.

5

Welche Art von Inhalten muss ich generieren?


Je nach Kanal funktionieren Bilder, Videos, Stories, usw. besser oder schlechter.

6

Kenne ich den Kundennutzen meiner Produkte?


Es ist wichtig den Kundennutzen, Produkteigenschaften und USPs zu kennen,
um diese auch kommunizieren zu können.

7

Habe ich ein Corporate Design?


Ein Corporate Design hilft dabei, einen visuell ansprechenden und konsistenten Auftritt zu gewährleisten.

8

Wer generiert die Inhalte?


Wer kann Inhalte passend zu Ziel, Zielgruppe und Kanal erstellen? Inhouse oder extern? Wie oft will ich posten?

9

Wer postet die Inhalte?


Jemand muss Inhalte verteilen. Extern oder intern?

10

Wer kümmert sich um die Community?


Social Media bedeutet User-Interaktion. In der Regel, je mehr desto besser. Wer bearbeitet Kommentare und Anfragen? Intern oder doch eine Agentur?

11

Wie messe ich meine Aktivitäten?


Erfolgsmessung ist wichtig. Social Media kostet Zeit und Geld. Lohnt es sich überhaupt? Setze ich die richtigen Maßnahmen? Erreiche ich genug User?

12

Welche Fähigkeiten braucht man?


Welche Skills sind gefordert, um Inhalte erstellen zu können (Text, Grafik, Video)
und wer kann tatsächlich angemessen und erfolgreich mit Kunden interagieren? 

13

Gibt es Ansprechpartner in anderen Abteilungen?


Eventuell (eigentlich meistens) benötigt man die Unterstützung von Vertrieb, Personalabteilung, Produktmanagement oder anderen Abteilungen.

14

Welche Tools werden benötigt?


Benötige ich Produktionstools für Grafik, Video (Adobe Suite?), Social Media Monitoring, Scheduling, etc. (Falcon, HootSuite, Sprout Social, etc.)? 

15

Was kostet mich Social Media?


Last but not least: Social Media verursacht Kosten. Ohne Investitionen geht es nicht. Was ist mein Budget? Was kann ich damit erreichen?